Kindergarten Krumbach St. Georg und Obereisenbach St. Margaretha

Pädagogische Ausrichtung

Kind mit Bucheckern

Entfaltung des pädagogischen Ansatzes in folgende Grundsätze unserer Arbeit

Individualität

Die Individualität des Kindes zu achten ist eine erzieherische Herausforderung, der wir uns täglich stellen. Nur wenn die körperlichen und psychischen Grundbedürfnisse eines Kindes befriedigt werden, kann es sich positiv entwickeln. Jedes Kind hat seine Stärken und Schwächen sowie sein eigenes Entwicklungstempo.

Ein Kind ist keine Knetmasse, die beliebig geformt werden kann.

Beziehung

Kindliche Entwicklung und kindliches Lernen finden immer im sozialen Kontext statt. Eine vertrauensvolle und verlässliche Beziehung der Kinder untereinander und zu den Erzieherinnen ist die Basis unserer pädagogischen Arbeit.

Bedürfnisorientierung

Wir orientieren uns an den Bedürfnissen der Kinder, die wir durch gezielte Beobachtung wahrnehmen und in unsere Arbeit integrieren. Wertschätzung und Achtung Kinder sind eigenständige Persönlichkeiten, die wir achten, wertschätzen und als „Experten ihres Handelns“ ernst nehmen. Kinder erlernen Wertschätzung und Achtung durch Erfahrungen, die sie mit Menschen und Dingen ihrer Lebenswelt machen. Dies bedeutet für uns, gemeinsam mit den Kindern die Welt wahrzunehmen, zu beobachten und zu erforschen, um verantwortungsvoll reagieren und handeln zu können.

Begeisterungsfähigkeit

Damit wir uns für etwas begeistern, muss es bedeutsam für uns selbst sein. Für ein kleines Kind ist fast alles von Bedeutung, was es erlebt, erfährt und unternimmt. Alles, was Kinder einlädt, ermutigt und inspiriert, eine neue, andere Erfahrung zu machen, ist förderlich für die ganzheitliche, kindliche Entwicklung zu einer aufgeschlossenen Persönlichkeit.

Flexibilität

Flexibilität gehört heute zu den Schlüsselqualifikationen und wird in Zukunft immer größere Bedeutung gewinnen. Unsere Kinder müssen darauf vorbereitet sein, dass sich ihre Welt ständig verändert. Deshalb ist es uns wichtig, dass Kinder in ihrer „Neugierigkeit“ gefördert werden, neue Erfahrungen als lohnenswert erachten, experimentieren und dabei auch Fehler machen dürfen. Zur Flexibilität gehört außerdem, sich in andere Menschen einzufühlen, Multikulturalität als etwas Positives zu empfinden, gerne mit anderen Kindern zusammen zu arbeiten und eine Rollenflexibilität zu entwickeln.

Humor

Humor kann die kognitiven, sozialen, emotionalen Fähigkeiten und die Lebenseinstellung eines Kindes positiv beeinflussen. Wir bieten Kindern ein Lernfeld, das ihnen den Zugang zum Humor im alltäglichen Miteinander, in Rollen- und Sprachspielen, in Bilderbüchern und in unseren Morgenkreisen ermöglicht

Hand mit Insekt

Unser Bild vom Kind

Das biblisch-christliche Menschenbild ist die Grundlage für die Bildung und Erziehung in unserem katholischen Kindergarten. Es sagt, dass jeder Mensch von Gott gewollt ist und dass Gott zu ihm steht. Als Gottes Ebenbild besitzt jeder Mensch eine einzigartige Würde.

In unserem pädagogischen Alltag respektieren und achten wir die Würde des Kindes und dessen Einzigartigkeit.

Spiel des Kindes

Spielen ist eine individuelle Art, sich mit seiner Welt auseinanderzusetzen, sie zu erforschen, zu begreifen, zu erobern. Spielende Kinder sind in eine Sache versunken und folgen dabei einem inneren Antrieb. Spielen, Lernen und Entwicklung sind untrennbar miteinander verbunden. Im Spiel verleihen Kinder ihrem Tun Sinn und den Dingen Bedeutung.

Spiel ist immer zweckfrei.

Rolle der Erzieherin

Ein Kind lernt durch Nachahmung und Identifikation. Dadurch kommt der Persönlichkeit der Erzieherin in ihrer Vorbildfunktion eine entscheidende Bedeutung zu. Unsere Haltung zum Kind ist geprägt von Echtheit, Wertschätzung und Achtsamkeit im Umgang mit Nähe und Distanz.

Pädagogischer Ansatz in der Kinderkrippe

Unser pädagogisches Handeln in der Krippe orientieren wir genauso wie im Kindergarten am Situationsansatz.

Der Situationsansatz setzt bei der Lebenswelt und den Bedürfnissen der Kinder an und will ihnen zu einem Leben in Selbstbestimmung, ohne Benachteiligung und in Ausschöpfung ihrer Potentiale verhelfen.

Folgende Aspekte des Situationsansatzes sind uns besonders

wichtig für die Krippenarbeit.

Bezug zur Lebenswelt: Die Bezugserzieherin besucht vor der Aufnahme in die Krippe die Kinder in ihrer Lebenswelt. Dies beeinflusst den Eingewöhnungsprozess positiv und stärkt die Beziehung zu der Erzieherin.

Singkreis in der Kinderkrippe

Sich ein Bild von der Welt machen:

Die Kinder erhalten die Möglichkeit sich ein Bild von der Welt drinnen und draußen zu machen und sie mitzugestalten. Sie können viele Dinge selbst entdecken und erwerben dadurch Fähigkeiten und Wissen. Wir Erzieherinnen schaffen Voraussetzungen, die zum Entdecken anregen. Die Räume sind ausgestattet mit anregungsreichen Spielmaterialien und Alltagsgegenständen.

Wünsche und Bedürfnisse:

Wir Erzieherinnen greifen die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder auf. Wir fragen danach: „Was interessiert die Mädchen und Jungen in der Krippe, was beschäftigt und womit beschäftigt sich das Kind?“

Regelmäßige Beobachtungen und eine kontinuierliche Beziehung zum einzelnen Kind sind für uns selbstverständlich.

Wir legen einen besonderen Wert auf die Alltagsgestaltung mit den Kindern. Für unsere Jüngsten ist das Ankommen, Essen, Gewickelt werden, zur Toilette gehen, Ausruhen oder Schlafen von grundlegender Bedeutung und voller Lernanregungen. Für uns Erzieherinnen sind die Wünsche und Vorlieben der Kinder Grundlage für unser pädagogisches Handeln in der Krippe.

Von „klein auf“ beteiligen wir die Kinder bei sie betreffenden Angelegenheiten und achten darauf, dass wir den Tagesablauf an den Kindern orientieren. In unserem Handeln berücksichtigen wir geschlechtsspezifische und kulturelle Besonderheiten.

Die Ziele unserer pädagogischen Arbeit in der Kinderkrippe

Wir orientieren die Ziele unserer pädagogischen Arbeit am Alter und Entwicklungsstand des Kindes.

Das Kind erlernt soziale Kompetenzen und stärkt seine Persönlichkeit:

Kind macht Handabdrücke

Das Kind erweitert seine Sprachfähigkeit und seinen Wortschatz:

Das Kind erfährt Gott als den Schöpfer allen Lebens:

Pädagogischer Ansatz im Kindergarten

Wir beziehen uns in unserem pädagogischen Handeln auf den Situationsansatz, der dem Orientierungsplan zu Grunde liegt und von einem wertschätzenden Menschenbild ausgeht.

Er setzt bei der Lebenswelt und den Bedürfnissen der Kinder an und will ihnen zu einem Leben in Selbstbestimmung, ohne Benachteiligung und in Ausschöpfung ihrer Potentiale verhelfen. Die Entwicklung jedes Kindes verläuft individuell und einzigartig. Das Kind vollzieht die dafür notwendigen Schritte durch eigene Aktivität.

Das Kind ist Akteur seiner Entwicklung.

Durch ihre selbsttätigen Handlungen erschaffen Kinder sich ihr Wissen über die Welt. Das Zusammenleben von Kindern verschiedenen Alters und unterschiedlicher Entwicklungsstufen ermöglicht vielfältige Erfahrungen.

Im Situationsansatz werden Themen von den Kindern selbst gewählt oder an sie herangetragen, die für sie von Bedeutung sind. Bezugspunkt ist immer die Erfahrungswelt der Kinder.

Unser Kindergarten ist in dieser Erfahrungswelt Lebensraum und exemplarisches Lernfeld zugleich.

Ziele unserer pädagogischen Arbeit im Kindergarten

Wir orientieren die Ziele unserer pädagogischen Arbeit am Alter und Entwicklungsstand des Kindes:

Ziele für die personale und soziale Entwicklung:

Ziele für die religiöse und ethische Erziehung:

Ziele für die kognitive und motorische Entwicklung:

Kind mit Lupe